Helianthus annuus
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Unser âPuschelâ ist der Zwerg unter den Sonnenblumen und damit wunderbar fĂŒr kleine Beete, Blumentöpfe oder die Fensterbank geeignet. Sie erreicht eine Wuchshöhe von maximal 40 Zentimetern und bildet dabei ebenmĂ€Ăige, puschelige BlĂŒten aus. Alle Sonnenblumen bilden sogenannte ScheinblĂŒten, die aus bis zu 15.000 EinzelblĂŒten bestehen. Ihre BlĂŒtezeit liegt gewöhnlich zwischen Juli und Oktober. Der hohe Nektargehalt, der in der Mittagszeit einen Zuckergehalt von bis zu 35% aufweisen kann, lockt zahlreich Schmetterlinge, Hummeln und Bienen zum BlĂŒtenstaub. Aber auch Raubinsekten werden angelockt, die LĂ€use und andere SchĂ€dlinge in der nahen Umgebung vertilgen. Sonnenblumen sind sogenannte Kompasspflanzen, die sich immer dem Sonnenlicht zuzuwenden (Heliotropismus). Die Knospe folgt der Sonne von Ost nach West, um in der Nacht nach Osten zurĂŒckzukehren.  BlĂŒhende Sonnenblumen sind ĂŒbrigens nicht mehr heliotrop. Die Köpfchen zeigen dann ĂŒberwiegend in Richtung Sonnenaufgang. Die Sonnenblumensamen (Kerne) verfĂŒgen ĂŒber einen hohen Gehalt an ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren. In Russland, der TĂŒrkei und Spanien werden die Kerne gerne in gerösteter Form gegessen.
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Das Verbreitungsgebiet von Sonnenblumen befindet sich vor allem von Nord- bis Mittelamerika und wurden bereits vor 4.000 Jahren am Mississippi und in Mexiko archÀologisch nachweisbar angebaut. Spanische Seefahrer brachten die ersten Sonnenblumensamen dann im 16. Jahrhundert nach Europa.
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Die Anzucht erfolgt am besten zwischen MĂ€rz und Juni. Setzen Sie die Samen einfach direkt in den Gartenboden oder in einen KĂŒbel mit Gartenerde. Im KĂŒbel gilt ein VerhĂ€ltnis von 2 Pflanzen auf 35 Zentimeter Topfdurchmesser, damit die Pflanzen nicht zu stark um NĂ€hrstoffe konkurrieren. Halten Sie die Erde jetzt gleichmĂ€Ăig feucht. Bei warmen Temperaturen keimen die Samen bereits nach ein bis zwei Wochen.Â
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Der Name sagt es bereits – Sonnenblumen lieben und brauchen Licht und am liebsten mögen sie volle Sonne. Dies gilt auch bereits fĂŒr Jungpflanzen.
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Der Wasserbedarf ist hoch und Sie sollten Ihre Sonnenblumen vor allem im Sommer am besten tĂ€glich versorgen. Auch der NĂ€hrstoffbedarf ist ausgeprĂ€gt und sollte in der Zeit von April bis September am besten wöchentlich mit einem flĂŒssigen GrĂŒnpflanzendĂŒnger gestillt werden. Sonnenblumen eignen sich gut als Schnittblumen fĂŒr die Vase. Entfernen Sie vom abgeschnittenen Stil bis auf die oberen zwei bis drei alle BlĂ€tter, damit der Schnitt in der Vase lĂ€nger haltbar ist.
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Sonnenblumen sind einjĂ€hrig. Wenn Sie im Winter die verblĂŒhten Sonnenblumen aufrecht stehen lassen, bieten sie noch Nahrung fĂŒr Samen fressende Vögel.















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